Brennende Sorgen in Steinwedel 

Damit die Feuerwehr Steinwedel weiterhin bestehen bleibt, wurden fleißig Löscheimer im gesamten Ort verteilt.

Wenn Sie in Steinwedel wohnen, haben Sie sich sicherlich gefragt, warum bei Ihnen heute Morgen ein Plastikeimer an der Haustür lag. Der Grund ist ganz einfach: Sollten es bei Ihnen brennen, löschen Sie das Feuer bitte selbst…

Dafür gibt es doch die Feuerwehr, sagen Sie? Ja, das stimmt – aber wie lange noch?

Der Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Steinwedel, Felix Ranft, ist seit 10 Jahren mit großem Engagement dabei. Und 2008 waren es noch 40 Aktive, die sich darum kümmerten, dass die Bürger in Steinwedel vor Feuer, Sturm und anderen Gefahren sicher waren. 2018 sind es noch genau 24 Feuerwehrfrauen und –männer. Die Anzahl der Einsätze ist aber gleich geblieben, sagt Felix Ranft. „Allein in diesem Jahr wurden wir 37 Mal gerufen. Wenn wir keine neue Kameradinnen und Kameraden bekommen, könnten im Feuerwehrhaus „Am Sportheim“ in der Zukunft die Lichter ausgehen.“

Erinnern Sie sich an den Blitzeinschlag im Neubaugebiet, die großen Schäden nach dem Sturm „Xavier“ und den Brand bei der Schlachterei Schlüter in Aligse? Und dann stellen Sie sich bitte vor, wie es wäre, wenn es die Feuerwehr nicht gegeben hätte. Und können Sie sich das Osterfeuer, den Laternenumzug oder die Waldweihnacht in Steinwedel ohne die Feuerwehr vorstellen? Sicher nicht…

 „Keine Ausreden! Mitmachen!“ steht auf einem der großen Banner, die im Ort aufgehängt wurden. Und seit dem frühen Morgen waren die Feuerwehrfrauen und –männer unterwegs und verteilten genau 900 der roten „Haushalts-Löschkübel“. Und jetzt liegt es auch an Ihnen, ob Sie zukünftig alleine löschen oder sich für Steinwedel engagieren und in die Feuerwehr eintreten wollen.

„Seit 1902 gibt es unsere Freiwillige Feuerwehr und sie ist damit so etwas wie das Herz von Steinwedel. Helfen Sie mit, damit dieses Herz noch lange schlägt“, so Ortsbrandmeister Kai Böttcher.

Am Freitag, den 16. November lädt die Feuerwehr um 19 Uhr zu einem Info-Abend in das Feuerwehrhaus ein. Der Ortsbrandmeister Kai Böttcher freut sich auch über eine Nachricht von Ihnen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Also, liebe Steinwedlerinnen und Steinwedler: Keine Ausreden! Mitmachen!

Autor: Kurt W. Niemeyer