Heute Morgen wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Lehrte und Aligse, zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb alarmiert. Ein Auslösegrund konnte nicht festgestellt werden, es handelte sich um einen Fehlalarm.
Am späten Samstag Nachmittag wurde der dritte Zug durch die Ortsfeuerwehr Röddensen, in die Nähe eines Kiesteiches in Aligse nachalarmiert. Die Kameraden aus Röddensen waren dort zur Rettung eines Hundes, der in einem Fuchsbau feststeckte alarmiert worden. Da das Tier ohne weiteres nicht erreicht werden konnte und sich offenbar nicht selbst befreien konnte, musste mittels Schaufel, Spaten und weiterer Handwerkzeuge ein Zugang geschaffen werden. Dies zog nicht zuletzt auch aufgrund der warmen Witterung einen höheren Personalaufwand nach sich. Schließlich konnte die Besitzerin ihren Vierbeiner mit einem beherzten Griff aus dem Fuchsbau befreien und wir den Einsatz beenden.
In der Mittagszeit wurden wir erneut zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Logistikzentrum in Aligse alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde bekannt, dass erneut derselbe Melder wie bei der vorherigen Alarmierung ausgelöst hatte.
Bei der Erkundung durch die zuständige Ortsfeuerwehr Aligse stellte sich heraus, dass auch diesmal kein Einsatz für die Feuerwehr erforderlich war. Wir konnten die Einsatzfahrt daraufhin bereits auf der Anfahrt abbrechen.
Zur Mittagszeit wurden wir aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage zu einem Logistikzentrum nach Aligse alarmiert. Bei der Erkundung vor Ort stellte sich heraus, dass die Anlage vermutlich durch aufsteigenden Dampf eines Konvektomaten ausgelöst worden war.
Da kein Brand oder eine andere Gefahrenlage festgestellt werden konnte, war kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.
Am Abend wurden wir im Rahmen einer Alarmstufenerhöhung zu einem gemeldeten Dachgeschossbrand in Lehrte nachalarmiert. Laut erster Meldung sollte sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung auf dem Balkon befinden.
Vor Ort errichtete einer unserer Atemschutztrupps eine Riegelstellung im Dachgeschoss des angrenzenden Gebäudes. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Ein weiterer Atemschutzgeräteträger von uns wurde gemeinsam mit einem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lehrte in der Brandwohnung eingesetzt. Die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren zeigte sich dabei einmal mehr, insbesondere durch die gemeinsame Ausbildung unserer Atemschutzgeräteträger.
Darüber hinaus unterstützten wir beim Aufbau der Einsatzstellenbeleuchtung sowie bei der Verkehrssicherung.
Nach Abschluss unserer Maßnahmen konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.
Am Vormittag wurden wir zu einem KFZ-Logistikunternehmen alarmiert. Gemeldet war eine stark qualmende und auffällig riechende Starterbatterie eines Transporters. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung war eine weitere Erkundung durch den Meldenden zunächst nicht möglich.
Die Lage konnte vor Ort bestätigt werden. Als vermutliche Ursache wurde ein Zellenschluss innerhalb der Batterie festgestellt, wodurch diese ausgaste und sich stark erwärmte.
Durch einen Servicetechniker wurde uns Zugang zur Batterie ermöglicht. Die Batterie konnte daraufhin durch die Einsatzkräfte entnommen und in einer dafür vorgesehenen Metallbox gesichert werden. Bei der Entnahme wurde eine Batterietemperatur von rund 80 °C gemessen.
Nachdem die Batterie gesichert war, konnte die Einsatzstelle an das Unternehmen übergeben werden.
Am Samstagnachmittag wurden wir zu einer Rauchentwicklung in einer Lagerhalle einer Autoverwertung nachalarmiert. Aufgrund weiterer Notrufe erhöhte die Leitstelle die Alarmstufe von bi1 (Kleinbrand innerorts) auf b2 (Mittelbrand). Gemeldet wurden eine starke schwarze Rauchentwicklung aus einer Werkstatthalle sowie Knallgeräusche durch platzende Reifen.
Bei der Erkundung wurde ein Entstehungsbrand im Bereich gelagerter Reifen festgestellt. Das Feuer hatte bereits auf einen in der Halle befindlichen Kran übergegriffen.
Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung in die Halle vor. Der Brand konnte mit einem C-Rohr zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Anschließend wurde die Halle mittels Druckbelüfter entraucht.
Während des Einsatzes standen wir für weitere Einsatzmaßnahmen in Bereitstellung. Da unsere Unterstützung im weiteren Einsatzverlauf nicht benötigt wurde, konnten wir die Einsatzstelle nach Rücksprache verlassen und wieder einrücken.
Wir wurden zur Mittagszeit aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Logistikzentrum in Aligse alarmiert. Bei der anschließenden Erkundung wurde der betroffene Melder kontrolliert. Ein Grund für die Auslösung konnte jedoch nicht festgestellt werden.
Am heutigen Mittwochvormittag wurden wir auf die Dorfstraße in Steinwedel alarmiert, da der Leitstelle eine manuelle Auslösung eines e-Call Systems gemeldet wurde. Da keine Sprechverbindung zu Fahrzeuginsassen bestand, lautete das Alarmstichwort hm1-eingeklemmte Person, da davon ausgegangen werden muss, das Personen verletzt und nicht ansprechbar sind. Vor Ort und im weiteren Umfeld konnte weder ein Unfall, noch das betroffene Fahrzeug festgestellt werden. Die Polizei konnte den Fahrzeughalter kurz darauf unversehrt zuhause antreffen und mit ihm einen technischen Defekt am Fahrzeug feststellen, der zur Auslösung des Alarms geführt hatte. Wir, sowie die ebenfalls alarmierten Kräfte der Feuerwehren Aligse und Lehrte, konnten den Einsatz zeitnah beenden und in die Standorte einrücken.
Ein eCall-System (emergency call) ist ein automatisches Notrufsystem für Fahrzeuge, das bei schweren Verkehrsunfällen automatisch Hilfe holt. Insassen können den eCall auch manuell per Knopfdruck aktivieren, um Unfälle anderer zu melden oder bei medizinischen Notfällen Hilfe zu rufen.
Am Nachmittag wurden wir erneut zu einem, mit Wasser vollgelaufenen Keller in Aligse alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage, das gesamte Kellergeschoss stand unter Wasser. Mit Tauchpumpe und Wassersauger wurde auch dieser Wetterbedingte Einsatz, gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Aligse abgearbeitet. Die ebenfalls alarmierte Tagesalarmstaffel aus Lehrte musste nicht tätig werden.